Die Heilkraft der Zistrose: Ein natürlicher Schutz gegen Viren, Bakterien und Pilze
Die Natur bietet zahlreiche wirksame Heilmittel gegen Infektionen – eines davon ist die Zistrose (Cistus incanus). Der Pflanzenextrakt dieses im Mittelmeerraum beheimateten buschigen Strauches enthält hochwirksame Inhaltsstoffe, die in der traditionellen Medizin bereits seit Jahrhunderten zur Vorbeugung und Behandlung von Infektionen eingesetzt werden – und das ohne bekannte Nebenwirkungen.
Die Zistrose ist ein hochwirksames, natürliches Mittel gegen eine Vielzahl von Infektionen und bietet zudem zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Ihre Fähigkeit, Viren abzufangen, das Immunsystem zu stärken und den Körper zu entgiften, macht sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge.
Antivirale Wirkung der Zistrose
Studien zeigen, dass die antivirale Wirkung der Zistrose je nach Virusart bis zu 100-mal stärker als die von Neuraminidasehemmern sein kann (1). Der großmolekulare Pflanzenextrakt blockiert Viren bereits vor dem Eindringen in den Körper, indem er eine schützende Barriere aufbaut. Diese Polyphenole fangen Viren und Bakterien an ihrer Eintrittspforte – der Mund-, Nasen- und Rachenschleimhaut – ab, kapseln sie ein und ermöglichen so deren Abtransport aus dem Körper.
Sollte es bereits zu einer Infektion gekommen sein, kann die Zistrose dennoch effektiv eingreifen: Nach der Vermehrung in den Körperzellen werden Viren über den Atemtrakt zurück in den Rachenraum transportiert. Dort verhindert die Zistrose erneut das Eindringen in den Körper und unterbricht so den Infektionszyklus.
Prophylaktischer Nutzen und Stärkung des Immunsystems
Sportler sind durch starkes Schwitzen und anschließendes Frieren besonders anfällig für Infekte. Eine prophylaktische Anwendung der Zistrose vor dem Training kann hier vorbeugend wirken. Auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem – beispielsweise Krebspatienten oder Personen mit chronischen Erkrankungen – profitieren von der immunstärkenden Wirkung der Pflanze.
Entgiftung und Schutz vor Schwermetallen
Neben ihrer antiviralen Wirkung trägt die Zistrose auch zur Entgiftung des Körpers bei. Forschungen von Prof. C.-P. Siegers (4) zeigen, dass sie dabei helfen kann, Schwermetalle wie Cadmium und Quecksilber aus dem Körper zu entfernen. Besonders Menschen mit hoher Schwermetallbelastung – etwa Raucher oder Personen, die häufig belastete Lebensmittel wie Leber, Muscheln oder Kakao konsumieren – können durch die regelmäßige Einnahme Organschäden an Lunge, Leber und Nieren vorbeugen.
Keine Nebenwirkungen oder Resistenzbildung
Ein bedeutender Vorteil der Zistrose ist, dass keine Nebenwirkungen zu erwarten sind. Sie beeinflusst weder den Stoffwechsel noch das Zellwachstum und zeigt keine zellschädigende Wirkung. Zudem besteht keine Gefahr einer Resistenzbildung, selbst bei regelmäßiger Einnahme – ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen herkömmlichen Medikamenten (2).
Vielseitige Anwendungsbereiche
Die Zeitschrift Natur & Heilen beschreibt die Zistrose als ein wahres Multitalent gegen Infektionen: „Sie stimuliert unser Immunsystem und stärkt unsere Schleimhäute.“ Doch ihre Wirkung geht weit über den Schutz der Atemwege hinaus:
Haut- und Schleimhauterkrankungen: Wirksam bei Neurodermitis, Akne, Mandelentzündungen und bakteriellen Magen-Darm-Erkrankungen
- Pilzinfektionen: Unterstützend bei Candida und anderen Pilzerkrankungen
- Anti-Aging & Herzgesundheit: Schutz vor Hautalterung und möglichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Entgiftung: Unterstützung der natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers
Quellen:
(1) Droebner, K., Oesterle, K., Wulle, U. & O. Planz. (2007): Cystus 052, ein Polyphenol-reiches Pflanzenextrakt zeigt antivirale Aktivität gegen hochpathogene Influenzaviren. Jahresbericht 2006 des Friedrich-Löffler-Instituts.
(2) Siegers, C. P. (2008): Release of heavy metals (cadmium, mercury) from human blood and urine by Cystus Sud; Planta Medica.